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Lachs (Salmo salar) zwei Dinge haben den nordatlantischen Lachs (Lachse kommen sonst auch im Pazifischen Ozean und, seit der Jahrhundertwende in Argentien und Neuseeland ausgesetzt, auf der südlichen Halbkugel vor) bekannt gemacht: Sein schmackhaftes, grätenarmes Fleisch mit der typischen Rotfärbung und seine Laichwanderungen. Meist nach zwei Jahren schon kehren ausgewachsene Lachse aus dem Meer in die Flüsse ihrer Jugend zurück, die sie wahrscheinlich mit Hilfe ihres Geruchssinnes finden, wobei sie zu dieser Zeit - überwiegend Oktober bis Januar - keine Nahrung aufnehmen. Um so erstaunlicher ist es, daß sie Anglern doch an Fliegen oder Spinner gehen. Der Aufstieg und der Laichakt zehren gewaltig an ihren Kräften. Abgemagert und erschöpft, anfällig gegen Krankheiten, treiben sie wieder langsam dem Meer zu. Im Salzwasser sterben die im Süßwasser aufgenommenen Parasiten ab.Durch Gewässerverschmutzung von Haushalten, Landwirtschaft und Industrie sind Lachse im norddeutschen Bereich sehr selten geworden. Hier machen sich einige Vereine, die um Wiedereinbürgerung bemüht sind, mit leider nicht immer befriedigender Unterstützung, verdient. Bestand vom Aussterben bedroht.


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