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| Meerforelle (Salmo trutta trutta) ist dort, wo sie mit dem Lachs gemeinsam vorkommt, besonders als Jungfisch leicht zu verwechseln. Sie hat ein ähnliches Laichverhalten mit Abwanderungen ins Meer und Rückkehr zum Laichen in die Flußoberläufe wie der Lachs. Die Meerforelle zeigt am Kiemendeckel leichte Ausbuchtungen, das Auge liegt, bei einer gedachten Linie von der Maulspitze zum Ansatz des Seitenlinienorgans am Kopf, zum größten Teil oberhalb dieser Linie. Das Pflugscharbein der Meerforelle weist eine Quer- und zwei Längsreihen Zähne auf. Bei der Meerforelle zeigt die Fettflosse (kleine strahlenlose Flosse zwischen Rücken- und Schwanzflosse) im Jugendstadium eine rote, später eine schwarze Färbung, und die Flanken tragen unterhalb der Seitenlinie bei diesem Fisch mehr schwarze Punkte als beim Lachs (vergl. Lachs). Dort, wo Meerforellen nicht mehr die Möglichkeit haben, nach dem Laichen ins Meer abzuwandern, entwickeln sie sich erstaunlicherweise zu Bachforellen. Ähnliches gilt auch für Bachforellen, die als Jungfisch aus den Bächen ins Meer wandern und sich so zu Meerforellen umwandeln. Bestand stark gefährdet. |
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